Forbidden Universe

16 Jun, 2006

Die WM der der Horror Meister

Allgemein — geschrieben von RainyDog @ 21:32

Da bin ich wieder. Ich war zwar jetzt etwas länger weg, aber es hatte auch einen Grund. Nicht nur die WM im eigenen Land hat mich mitgerissen sondern eine ganz andere Meisterschaft hat mich beschäftigt. Unzwar die "Masters Of Horror". Bis jetzt bin ich doch sehr überrascht über die Mini Episoden. Aber welcher Regiesseur am Ende der wirkliche Master Of Horror ist werdet ihr in meinem Review erfahren. (Klickt weiter)

Das Masters Of Horror Grundprinzip ist nicht neu. Schon damals hat die Serie "Masters Of Horror: Tales From The Crypt" Kult Status erreicht.

Zurück zu der neuen Serie. 13 Regiesseure. 13 Mini Filme. 13 mal purer Horror? Naja nicht immer wird der pure Horror erreich, aber die Erste Staffel kann sich doch schonmal sehen lassen. Bis jetzt haben mich nur wenige Episoden enttäuscht.

MÖGEN DIE SPIELE BEGINNEN

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Mir hat die Erste Staffel der Masters Of Horror sehr gut gefallen, da die Atmosphäre bei den meisten Folgen doch schon sehr Retro ist und genau so etwas mir zusagt. Ohne jetzt Chocolate gesehen zu haben stelle ich mal meine persönliche Top 12 auf. Jede Folge bekommt nur einen kurz Kommentar.

1: John Carpenter- Cigarette Burns: Die Erste Episode der Masters Of Horror die ich gesehen habe und bis jetzt auch die beste Episode die ich gesehen habe. Endlich kommt vom Master Of Horror mal wieder ein (Kleines) Meisterwerk. Will jetzt nicht mehr verraten für die Leute die Carpenters Episode noch nicht gesehen haben. Ich finde Cigarette Burns unglaublich Stimmig. Auch nach dem Fünften mal schauen gefällt mir diese Episode noch. Bis auf das etwas überzogene Finale völlig gelungen. 9/10 Punkte.

2: Takashi Miike- Imprint: Imprint, das "La Fin Absolute Du Monde" der Masters Of Horror. Die für die Amerikaner zu harte Episode vom Meister des Absurden Takashi Miike hat sich ein enges Rennen mit Carpenters Episode Cigarette Burns geliefert. Miike galt bei den meisten Fans bestimmt als Außenseiter da besonders vielen Amerikanern der Name Takashi Miike überhaubt nichts sagt. Doch Miike dürfte auch nicht kenner seiner Filme überzeugt haben. Imprint ist ein bitterböses Stück Horror ohne jeglichen Humor und Selbstironie. Geheimnisvoll, krank und gruselig. Einfach Pflichtprogramm. 9/10 Punkte.

3: Don Coscarelli- Incident On And Off A Mountain Road: Incident ist auf den ersten Blick eine klassische Backwood Slasher Geschichte wie Texas Chainsaw Massacre, doch Coscarelli hat noch so einige Überraschungen auf Lager. Neben der (gewollt) klischeehaften Haupt-Story werden zwischendurch immer scheinbar zusammenhangslose Rückblenden der Hauptprotagonistin aus der Vergangenheit gezeigt. Erst am Ende wenn man denkt der Film würde nichts mehr überraschendes zeigen kommt die tatsächlich "überraschende" Wendung. Incident hat mir sehr gut gefallen, ebenfalls Pflicht! 8/10 Punkte.

4: Lucky Mc Kee- Sick Girl: Sick Girl kann sich wundervoll in die klassische Animal Horror-Film Reihe einordnen. Sick Girl ist zwar weniger Horror aber es hat einfach nur Spaß gemacht den beiden "Lesben" zuzusehen. Besonders Misty Mundae ist mir dabei ins Auge gefallen (Sie ist ja so süß ). Sick Girl bietet einfach alles. Humor, Grusel und Erotik, und das alles auf einer sehr klassischen Art. 7/10 Punkte für den noch kommenden Master Of Horror Lucky Mc Kee.

5: William Malone- Fair Haired Child: Fair Haired Child ist der letzte Film meiner Highlight Top 5. Malone setzt viele Elemente aus anderen Filmen in seine Episode ein. Besonders An The Ring erinnerte mich The Fair Haired Child was größtenteils an der Erzählung lag. So ganz habe ich die Episode noch nicht verstanden, aber genau sowas rätselhaftes liebe ich an Filmen. Diese wirklich gruselige Episode wird aufjedenfall nochmal geschaut. 7,5/10 Punkte.

6: John Mc Naughton- Haeckels Tail: Schon nach wenigen Minuten erkennt man das Hackels Tail auf einer Clive Barker Geschichte basiert. Hackels Tail kann zwar nicht die ganze Zeit überzeugen, und auch das Ende hat mir gar nicht gefallen aber dennoch ist Hackels Tail sehenswert. Wer Hellraiser 4 mochte wird auch an Hackels Tail seine Freude haben. 6/10 Punkte.

7: Stuart Gordon- Dreams In The Witch House: Dreams In The Witch House stammt ebenfalls von einem legenädren Horror Autor. Unzwar H.P. Lovecraft. Eine recht naive Episode die vor unlogik nur so strozt. Dennoch hatte ich meinen Spaß mit Dreams In The Witch House. Diese Episode steht ungefähr auf der gleichen Stufe mit Hackels Tail. Fans von H.P. Lovecraft dürfen sich diese Episode auf keinenfall entgehen lassen. Eine schön strange Episode der Masters Of Horror. 6/10 Punkte.

8: Dario Argento- Jennifer: Der einzige Argento Film den ich vor Jennifer sah war Sleeples der mir gut gefallen hat. Jennifer hatte einen sehr guten Anfang. Eine recht harte und grausame Episode die mir wirklich Angst eingejagt hat. Doch leider verfällt die Episode nach einer Zeit der Einseitigkeit. Die ständigen Gore und Sex-Szenen wiederholen sich ständig. diese Punkte wiederholen sich so lange bis wir bei der Langeweile angekommen sind und von der genialen Atmosphäre nichts mehr übrig geblieben ist. Auch das Ende der Episode war sehr fragwürdig, denn sie endet wie sie begonnen hat was nach meiner Theorie zu einer Endlos Schleife führen würde. Gesehen haben sollte man Jennifer aufjedenfall, aber Argento Fans sollten ihre Erwartungen weit runterschrauben. 5/10 Punkte.

9: John Landis- Deer Woman: Nun komme ich zu den Episoden die mir nicht mehr so gut gefallen haben. An der Grenze des guten Geschmacks liegt auch Landis Deer Woman. Eine recht eintönige und vorhersehbare Episode die aber dann doch noch von ein paar guten und witzigen Ideen gerettet wurde. Das ganze drum herum um die beiden Polizisten sowie die Deer Woman selbst ist aber total langweilig. Für einen unterhaltsamen DVD Abend ist Deer Woman aber dennoch geeignet. Knappe 5/10 Punkte.

10: Joe Dante- Homecoming: Dantes Homecoming ist nicht die schlechteste Episode der Masters Of Horror. Ich persönlich finde ja Dante bei den Masters Of Horror völlig unpassend, da ich Gremlins schon eher als Komödie und nicht als Horrorfilm sah. Das Showtime Dante so viel Freiraum gelassen hat wunderte mich sehr da der extrem patriotische Anti Bush Plot von Homecoming doch sehr geschmacklos ist. Homecoming hat schon gute Aspekte besonders durch die Anspielungen an Night Of The Living Dead. Doch der Politische Hintergrund dieser Geschichte hatte nichts mehr mit Horror zu tuen sondern eher als ein Ego Trip von Dante der seinen politischen Hass in diese Episode mit eingebaut hat. Von der Grundidee hätte es was werden können. 4/10 Punkte.

11: Larry Cohen- Pick me Up: GÄHN Scar. Pick Me Up..... Ein Hitcher für Arme. Keine Innovation, keine Spannung. Die totale Pleite hat Cohen zwar nicht gelandet, aber von Horror kann hier wohl keine Rede sein. Sowas habe ich alles schonmal gesehen. Ein völliges möchtegern Grusel-Road Movie. 3/10 Punkte.

12: Tobe Hooper- Dance Of The Dead: Was sollte denn das bitteschön? Dance Of The Dead ist völlig verworren und nervig. Da hilft leider auch kein Robert Englund mehr. Mit dieser Episode konnte ich gar nichts anfangen obwohl das Endzeit Szenario mir ganz gut gefallen hat. Den tieferen Sinn dieser Episode habe ich leider nicht entdecken können, ich war sogar kurz vorm ausschalten. Tobe Hooper macht erneut seinen Namen als meist überschätzter Horror-Regisseur alle Ehre. 2/10 Punkte.

Ohne jetzt Mick Garris Chocolate gesehen zu haben (Der ja auch nicht der übrhammer sein soll) komme ich auf eine Gesamtnote von 7,5/10 Punkte. Ich runde aber mal auf 8/10 Punkte auf. Eine sehr gelungene Erste Staffel wie ich finde. Eine Zweite kann ruhig kommen!

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Ich bin stolz darauf der Ersten Staffel der Masters Of Horror den Takashi miike Award überreichen zu dürfen.


Kommentare

  1. ich komme auf einen Schnitt von 5knapp 6 wenn ich nachrechne ???

    geschrieben von Kalter — 29 Sep 2006, 16:06


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