Die WM der der Horror Meister
Da bin ich wieder. Ich war zwar jetzt etwas länger weg, aber es hatte auch einen Grund. Nicht nur die WM im eigenen Land hat mich mitgerissen sondern eine ganz andere Meisterschaft hat mich beschäftigt. Unzwar die "Masters Of Horror". Bis jetzt bin ich doch sehr überrascht über die Mini Episoden. Aber welcher Regiesseur am Ende der wirkliche Master Of Horror ist werdet ihr in meinem Review erfahren. (Klickt weiter)

Das Masters Of Horror Grundprinzip ist nicht neu. Schon damals hat die Serie "Masters Of Horror: Tales From The Crypt" Kult Status erreicht.
Zurück zu der neuen Serie. 13 Regiesseure. 13 Mini Filme. 13 mal purer Horror? Naja nicht immer wird der pure Horror erreich, aber die Erste Staffel kann sich doch schonmal sehen lassen. Bis jetzt haben mich nur wenige Episoden enttäuscht.
MÖGEN DIE SPIELE BEGINNEN
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Mir hat die Erste Staffel der Masters Of Horror sehr gut gefallen, da
die Atmosphäre bei den meisten Folgen doch schon sehr Retro ist und
genau so etwas mir zusagt. Ohne jetzt Chocolate gesehen zu haben stelle
ich mal meine persönliche Top 12 auf. Jede Folge bekommt nur einen kurz
Kommentar.
1: John Carpenter- Cigarette Burns: Die Erste Episode
der Masters Of Horror die ich gesehen habe und bis jetzt auch die beste
Episode die ich gesehen habe. Endlich kommt vom Master Of Horror mal
wieder ein (Kleines) Meisterwerk. Will jetzt nicht mehr verraten für
die Leute die Carpenters Episode noch nicht gesehen haben. Ich finde
Cigarette Burns unglaublich Stimmig. Auch nach dem Fünften mal schauen
gefällt mir diese Episode noch. Bis auf das etwas überzogene Finale
völlig gelungen. 9/10 Punkte.
2: Takashi Miike- Imprint:
Imprint, das "La Fin Absolute Du Monde" der Masters Of Horror. Die für
die Amerikaner zu harte Episode vom Meister des Absurden Takashi Miike
hat sich ein enges Rennen mit Carpenters Episode Cigarette Burns
geliefert. Miike galt bei den meisten Fans bestimmt als Außenseiter da
besonders vielen Amerikanern der Name Takashi Miike überhaubt nichts
sagt. Doch Miike dürfte auch nicht kenner seiner Filme überzeugt haben.
Imprint ist ein bitterböses Stück Horror ohne jeglichen Humor und
Selbstironie. Geheimnisvoll, krank und gruselig. Einfach
Pflichtprogramm. 9/10 Punkte.
3: Don Coscarelli- Incident On And
Off A Mountain Road: Incident ist auf den ersten Blick eine klassische
Backwood Slasher Geschichte wie Texas Chainsaw Massacre, doch
Coscarelli hat noch so einige Überraschungen auf Lager. Neben der
(gewollt) klischeehaften Haupt-Story werden zwischendurch immer
scheinbar zusammenhangslose Rückblenden der Hauptprotagonistin aus der
Vergangenheit gezeigt. Erst am Ende wenn man denkt der Film würde
nichts mehr überraschendes zeigen kommt die tatsächlich "überraschende"
Wendung. Incident hat mir sehr gut gefallen, ebenfalls Pflicht! 8/10 Punkte.
4: Lucky Mc Kee- Sick Girl: Sick Girl kann sich
wundervoll in die klassische Animal Horror-Film Reihe einordnen. Sick
Girl ist zwar weniger Horror aber es hat einfach nur Spaß gemacht den
beiden "Lesben" zuzusehen. Besonders Misty Mundae ist mir dabei ins
Auge gefallen (Sie ist ja so süß
).
Sick Girl bietet einfach alles. Humor, Grusel und Erotik, und das alles
auf einer sehr klassischen Art. 7/10 Punkte für den noch kommenden
Master Of Horror Lucky Mc Kee.
5: William Malone- Fair Haired
Child: Fair Haired Child ist der letzte Film meiner Highlight Top 5.
Malone setzt viele Elemente aus anderen Filmen in seine Episode ein.
Besonders An The Ring erinnerte mich The Fair Haired Child was
größtenteils an der Erzählung lag. So ganz habe ich die Episode noch
nicht verstanden, aber genau sowas rätselhaftes liebe ich an Filmen.
Diese wirklich gruselige Episode wird aufjedenfall nochmal geschaut.
7,5/10 Punkte.
6: John Mc Naughton- Haeckels Tail: Schon nach
wenigen Minuten erkennt man das Hackels Tail auf einer Clive Barker
Geschichte basiert. Hackels Tail kann zwar nicht die ganze Zeit
überzeugen, und auch das Ende hat mir gar nicht gefallen aber dennoch
ist Hackels Tail sehenswert. Wer Hellraiser 4 mochte wird auch an
Hackels Tail seine Freude haben. 6/10 Punkte.
7: Stuart Gordon-
Dreams In The Witch House: Dreams In The Witch House stammt ebenfalls
von einem legenädren Horror Autor. Unzwar H.P. Lovecraft. Eine recht
naive Episode die vor unlogik nur so strozt. Dennoch hatte ich meinen
Spaß mit Dreams In The Witch House. Diese Episode steht ungefähr auf
der gleichen Stufe mit Hackels Tail. Fans von H.P. Lovecraft dürfen
sich diese Episode auf keinenfall entgehen lassen. Eine schön strange
Episode der Masters Of Horror. 6/10 Punkte.
8: Dario Argento-
Jennifer: Der einzige Argento Film den ich vor Jennifer sah war
Sleeples der mir gut gefallen hat. Jennifer hatte einen sehr guten
Anfang. Eine recht harte und grausame Episode die mir wirklich Angst
eingejagt hat. Doch leider verfällt die Episode nach einer Zeit der
Einseitigkeit. Die ständigen Gore und Sex-Szenen wiederholen sich
ständig. diese Punkte wiederholen sich so lange bis wir bei der
Langeweile angekommen sind und von der genialen Atmosphäre nichts mehr
übrig geblieben ist. Auch das Ende der Episode war sehr fragwürdig,
denn sie endet wie sie begonnen hat was nach meiner Theorie zu einer
Endlos Schleife führen würde. Gesehen haben sollte man Jennifer
aufjedenfall, aber Argento Fans sollten ihre Erwartungen weit
runterschrauben. 5/10 Punkte.
9: John Landis- Deer Woman: Nun
komme ich zu den Episoden die mir nicht mehr so gut gefallen haben. An
der Grenze des guten Geschmacks liegt auch Landis Deer Woman. Eine
recht eintönige und vorhersehbare Episode die aber dann doch noch von
ein paar guten und witzigen Ideen gerettet wurde. Das ganze drum herum
um die beiden Polizisten sowie die Deer Woman selbst ist aber total
langweilig. Für einen unterhaltsamen DVD Abend ist Deer Woman aber
dennoch geeignet. Knappe 5/10 Punkte.
10: Joe Dante- Homecoming: Dantes Homecoming ist nicht die schlechteste Episode der Masters Of
Horror. Ich persönlich finde ja Dante bei den Masters Of Horror völlig
unpassend, da ich Gremlins schon eher als Komödie und nicht als
Horrorfilm sah. Das Showtime Dante so viel Freiraum gelassen hat
wunderte mich sehr da der extrem patriotische Anti Bush Plot von
Homecoming doch sehr geschmacklos ist. Homecoming hat schon gute
Aspekte besonders durch die Anspielungen an Night Of The Living Dead.
Doch der Politische Hintergrund dieser Geschichte hatte nichts mehr mit
Horror zu tuen sondern eher als ein Ego Trip von Dante der seinen
politischen Hass in diese Episode mit eingebaut hat. Von der Grundidee
hätte es was werden können. 4/10 Punkte.
11: Larry Cohen- Pick me Up: GÄHN
.
Pick Me Up..... Ein Hitcher für Arme. Keine Innovation, keine Spannung.
Die totale Pleite hat Cohen zwar nicht gelandet, aber von Horror kann
hier wohl keine Rede sein. Sowas habe ich alles schonmal gesehen. Ein
völliges möchtegern Grusel-Road Movie. 3/10 Punkte.
12: Tobe
Hooper- Dance Of The Dead: Was sollte denn das bitteschön? Dance Of The
Dead ist völlig verworren und nervig. Da hilft leider auch kein Robert
Englund mehr. Mit dieser Episode konnte ich gar nichts anfangen obwohl
das Endzeit Szenario mir ganz gut gefallen hat. Den tieferen Sinn
dieser Episode habe ich leider nicht entdecken können, ich war sogar
kurz vorm ausschalten. Tobe Hooper macht erneut seinen Namen als meist
überschätzter Horror-Regisseur alle Ehre. 2/10 Punkte.
Ohne
jetzt Mick Garris Chocolate gesehen zu haben (Der ja auch nicht der
übrhammer sein soll) komme ich auf eine Gesamtnote von 7,5/10 Punkte.
Ich runde aber mal auf 8/10 Punkte auf. Eine sehr gelungene Erste
Staffel wie ich finde. Eine Zweite kann ruhig kommen!
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Ich bin stolz darauf der Ersten Staffel der Masters Of Horror den Takashi miike Award überreichen zu dürfen.


ich komme auf einen Schnitt von 5knapp 6 wenn ich nachrechne ???
geschrieben von Kalter — 29 Sep 2006, 16:06